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das Lachen „tötet die Furcht“

Man lacht nämlich manchmal nicht um des Lachens willen – sondern um sich von sich selbst zu verabschieden und sich dann neu zu finden.


Eco täuscht uns, wenn wir William zu unserem Held erklären. Denn wir sollen uns eben keiner „großen Wahrheit“ unterwerfen: Diese erfahren wir nur durch die Frage nach uns selbst, nach der eigenen Freiheit. Kannst du über dich und deinen Glauben lachen? Nicht um Belächeln geht es hier, sondern um ein existenzielles Lachen. Darum, dass Selbstironie magisch wirken kann – aber erst wenn man sich vor sich selbst bewusst zum Kasperl macht. Dann scheint am nächsten Tag die Sonne und es wird klar, wie unglaublich komisch das Leben eigentlich ist. Und somit auch, wie abgehoben manches ist, in das sich Menschen verbeißen. Verbeißen ist wichtig – nur gibt es ohne Lachen irgendwann keine Fähigkeit zur Erkenntnis mehr.
26.8.07 17:57
 


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