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Alleine auf einer Party aufzutauchen, wo sich alle anderen kennen, erfordert Mut, der aber, so darf man sagen, in der Regel schon dadurch belohnt wird, daß die in Grüppchen verklumpten anderen Besucher plötzlich ihre soziale Ader als unoriginell oder als Schwäche empfinden. Jungs fragen sich erst einmal zum Kühlschrank oder der eingefüllten Badewanne durch und genehmigen sich ein Bier, Mädchen nehmen ein Glas Wein und smsen erst einmal ihrer besten Freundin, was geht. Und was nicht.


Mädchen sind nie länger als 120 Sekunden alleine. Dann wagt ein Mann sein Glück. Nach dem dritten Vollidioten verlassen Mädchen vornehm schmunzelnd die Party und ziehen weiter. Jungs sind in jedem Fall 120 Sekunden alleine. Manchmal auch gute zehn Minuten: In dieser Zeit entscheiden sie sich, ob sie ihre Fangnetze nach Girls auswerfen oder Smalltalk machen, ob sie sich umsonst satt essen oder betrinken, oder ob sie ihren unverdauten Gedankenmüll den diskussionsfreudigen Brillenträgern unterbreiten, in der Hoffnung, daß die dann den Job übernehmen, für den sich ihre eigene Großhirnrinde bereits zu schade geworden ist.
28.1.07 17:51
 


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